8. Bildungsforum · 2026
Mehr Sprache
im Beruf!
8. Frankfurt-Slubicer Bildungsforum und Fachtag Mehrsprachigkeit 2026
01 / Die Veranstaltung
Zwei Sprachen.
Gemeinsame Chancen.
Ein Tag für Begegnungen, neue Perspektiven und den Austausch über Mehrsprachigkeit im Beruf. Treffen wir uns in Słubice.
02 / Programm
Impulse. Austausch. Praxis.
Plenum · Große Aula
Begrüßung durch die Vertreter/-innen der Bildungsbehörden und Kommunen
Ein Deutscher, der Polnisch spricht – und damit Geld verdient!
Steffen Möller
Wieviel Deutsch muss sein, wieviel Mehrsprachigkeit kann sein?
Dr. Peter Rosenberg, Senior Scholar der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Kaffeepause
Raum: 13
Podiumsdiskussion zum Thema: "Mehrsprachigkeit als Chance auf dem Arbeitsmarkt?"
Moderatorin: Franziska Schulz-Hellwig
Teilnehmende:
- Birgit Nix (MBJS Brandenburg)
- N.N. (Vertreter/-in einer polnischen Bildungsbehörde)
- Steffen Möller
- Dr. Peter Rosenberg
- Mariusz Rzeźnikiewicz (BVMW)
Mittagspause
Raum: 13
Markt der Möglichkeiten
Präsentation der Bildungseinrichtungen und Angebote
Raum: Foyer
Aussteller
Workshops · 13:00-15:30
- Das KMK-Fremdsprachenzertifikat in der beruflichen Bildung
- Das Deutsche Sprachdiplom der KMK: DSD I sowie DSD I PRO für berufliche Schulen
- Interreg-Projekt "Grenzkompass"
Anne-Marie Bartsch, (MBJS),
Thomas Lenth (LIBRA),
Dr. Magdalena Igiel (telc gGmbh)
In nahezu allen politischen Lagern scheint die Erkenntnis angekommen zu sein, dass es wünschenswert ist, Erwerbsfähige mit Migrations- bzw. Fluchthintergrund schneller in Arbeit zu bringen. Oft wird diese Diskussion jedoch eng unter dem Aspekt der Strafe für Arbeitsverweigerer geführt, anstatt die Partizipation, die Arbeit bedeutet, zum Ausgangspunkt zu machen und Schwierigkeiten, die der Arbeitsaufnahme entgegenstehen, zu identifizieren und zu lösen. Eine dieser Schwierigkeiten ist die sprachliche Qualifikation für den Beruf.
Bei manchen, die Migration skeptisch gegenüberstehen, mag dies darin begründet sein, dass die Arbeitsmarktintegration von Altmigranten und Neuzugewanderten nicht optimal läuft. Zwar machen zugewanderte Arbeitskräfte in einigen Bereichen (z. B. Pflege, Gastronomie) einen hohen Anteil aus. Aber die Arbeitsmarktbeteiligung in Teilen der Bevölkerungsgruppen mit Migrationshintergrund stellt tatsächlich eine unausgeschöpfte Ressource dar. Dies liegt auch daran, dass die nötigen Deutschkenntnisse ein limitierender Faktor für die Arbeitsaufnahme als Fachkräfte (oder einen Ausbildungsbeginn) sind. Selbstverständlich ist eine Berufstätigkeit ohne sprachliche Grundqualifikation nicht vorstellbar. Andererseits lernt man Sprache im Umgang mit Menschen, unter anderem bei der Arbeit. Zudem haben viele Mitarbeiter mehrsprachige Kenntnisse, die in der beruflichen Tätigkeit genutzt werden können.
Wie könnte man in dieser Problemlage vorankommen? Welche Maßnahmen der berufsbezogenen Sprachförderung gibt es bereits? Wieviel Deutsch muss sein, wieviel Mehrsprachigkeit kann sein?
Zielgruppe: Unternehmen mit Interesse an der Sprachqualifikation ihrer Mitarbeiter, Sprachkursanbieter mit Interesse an Berufssprache, Arbeitnehmervertreter mit Interesse an sprachlicher Fortbildung der Mitarbeiter, politische Akteure mit Interesse an (sprachlicher) Erwachsenenbildung
Mehrsprachigkeit gehört zum Alltag im Berufsleben. Insbesondere in der deutsch-polnischen Grenzregion an der Oder sind Kenntnisse in Deutsch, Polnisch, Englisch aber auch in anderen Sprachen für die gelungene Kommunikation im Alltag und am Arbeitsplatz von hoher Relevanz.
Im Workshop gehen wir der Frage nach: Welche Gelingensbedingungen sind in der Arbeitsmarktaufnahme für mehrsprachige Jugendliche und Erwachsende entscheidend? Die Vorbereitung auf eine kompetente Handlung und Kommunikation im beruflichen Kontext ist eine Kernaufgabe der beruflichen Bildung. Denn ein erfolgreicher Abschluss der Berufsausbildung ermöglicht einen eigenständigen Existenzaufbau und eine spätere berufliche und gesellschaftliche Teilhabe und Mitsprache.
Wir wirkt sich eine positive Einstellung zur Sprachen-Kompetenz aus? Studien zeigen, dass sie für die Berufskarriere mehrsprachiger Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt entscheidend sein können. Zudem stärkt eine positive Wahrnehmung eigener Sprach-Potenziale auch die Mehrsprachigen selbst. Sprach- und selbstbewusst können plurilinguale Jugendliche und Erwachsene nicht nur beruflich verwertbare Kompetenzen nachweisen, sondern sie entfalten sich in einer moderner Gesellschaft und in der globalisierten Welt.
Welche weiteren Bedingungen benötigt eine an Mehrsprachigkeit orientierte Ausbildung, Weiterbildung und Beschäftigung der Fachkräfte? Der Austausch mit Vertretenden aus der Bildung, Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft rundet den Workshop ab.
Abschluss im Plenum
Raum: Aula
03 / Referierende
Menschen, die inspirieren.
Lernen Sie die Menschen hinter den Vorträgen und Workshops kennen.
Steffen Möller
Impulsvortrag
Vortrag: „Ein Deutscher, der Polnisch spricht – und damit Geld verdient!“. Teilnehmer der Podiumsdiskussion.

dr Peter Rosenberg
Europa-Universität Viadrina
Senior Scholar der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Referent des Vortrags und Workshops „Wieviel Deutsch muss sein, wieviel Mehrsprachigkeit kann sein?“.
Oliver Schwab
MBJS · Workshop 1
Mitwirkender im Workshop zu Sprachzertifikaten: KMK-Fremdsprachenzertifikat, Deutsches Sprachdiplom (DSD) und „Grenzkompass“.
Anne-Marie Bartsch
MBJS · Workshop 1
Mitwirkende im Workshop zu Sprachzertifikaten: KMK-Fremdsprachenzertifikat, Deutsches Sprachdiplom (DSD) und „Grenzkompass“.
Thomas Lenth
LIBRA · Workshop 1
Mitwirkender im Workshop zu Sprachzertifikaten: KMK-Fremdsprachenzertifikat, Deutsches Sprachdiplom (DSD) und „Grenzkompass“.
Dr. Magdalena Igiel
telc gGmbh · Workshop 1
Mitwirkende im Workshop zu Sprachzertifikaten: KMK-Fremdsprachenzertifikat, Deutsches Sprachdiplom (DSD) und „Grenzkompass“.

Cornelia Bergen
f-bb · bea-Brandenburg
Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gGmbH und Betriebsberaterin im Projekt bea-Brandenburg. Leitet den Workshop zu digitalen Übersetzungstools und Sprachförderung im Betrieb.

Torsten Künzel
f-bb · bea-Brandenburg
Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gGmbH und Betriebsberater im Projekt bea-Brandenburg. Leitet den Workshop „Interkulturelle Kompetenzen für Unternehmen“.

Magdalena Wiażewicz
Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Fachreferentin für Integration, Förderung des Deutschen und Fremdsprachen sowie Mehrsprachigkeit im Bereich Berufliche Bildung. Leitet den Workshop „Mehrsprachigkeit als Potential für Bildungswege und Arbeitsplätze“.

Aleksandra Marchwian
Sprachbildung · Future-Ready Skills
Lehrerfortbildnerin, Methodikberaterin und Entwicklerin von Bildungsinhalten mit den Schwerpunkten Sprachbildung, Future-Ready Skills und innovative Unterrichtspraxis.

Martyna Mroczka
Futures Literacy · Personal Futures
Facilitatorin und Trainerin an der Schnittstelle von Bildung und Future Management, Botschafterin für Futures Literacy und Entwicklerin des Konzepts Personal Futures, Germanistin und Geigerin. Sie entwickelt Workshops, die Organisationen, Teams und Einzelpersonen helfen, Veränderungen besser zu verstehen, mit Unsicherheit umzugehen und die Zukunft aktiv mitzugestalten. Dabei verbindet sie foresightbasierte Ansätze mit didaktischer Praxis für Erfahrungen, die wirklich etwas bewegen.

Marco Neumann
SpeakSphere GmbH
Geschäftsführung SpeakSphere GmbH. Leitet den Workshop „Warum noch Sprachen lernen? Die Maschine übersetzt doch schon alles.“.
04 / Anmeldung
Seien Sie dabei.
Wählen Sie Ihre Teilnahme und melden Sie sich zum Forum an.
Die verfügbaren Workshopplätze werden laufend aktualisiert.
05 / Kontakt
Bleiben wir im Gespräch.
Haben Sie Fragen zum Forum? Wir helfen Ihnen gerne.
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